WfbM Qualität Plus

Exzellente Qualität in Werkstätten für behinderte Menschen

Startseite
Grundlagen
QM in der WfbM
Das System
Vorteile
Literatur
Download
Kooperationen
Impressum
FAQ
Forum QM
QM-Glossar
Kontakt
Grundlagen


Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) sehen sich seit einigen Jahren mit steigenden Qualitätsanforderungen konfrontiert. Industrielle Auftraggeber fordern von den Zulieferern ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem auf Basis der DIN EN ISO 9001:2008.


WfbM treten mit ihren Produkten und Dienstleistungen am Markt auf, und sind daher von dieser Entwicklung nicht ausgenommen. Einige haben der Forderung bereits entsprochen, andere arbeiten derzeit an der Implementierung eines QM-Systems, welches vielerorts ausschließlich für die Fertigung und Auftragsabwicklung eingerichtet wird.

 

Diese Anpassung an Erfordernisse des Marktes zeigt das Potential der WfbM und unterstützt  den sozial-rehabilitativen Auftrag, indem es durch die Sicherung der Auftragslage zu einem vielfältigen Arbeitsangebot und einer angemes- senen Entlohnung der behinderten Beschäftigten beiträgt.

 

Dennoch ist die Werkstatt für behinderte Menschen eine Rehabilitationseinrichtung im Sinne des Sozialgesetzbuchs Neuntes Buch (SGB IX) mit dem Auftrag behinderte Menschen gleichberechtigt am Arbeitsleben teilhaben zu lassen. In erster Linie müssen daher die rehabilitativen Leistungen in bestmöglicher Qualität erbracht werden. Schließlich fordert der Gesetzgeber in § 20 SGB IX ein Qualitätsmanagementsystem von den Leistungserbringern, und bezieht sich dabei auf den im Sozialgesetzbuch definierten sozial-rehabilitativen Auftrag.